Vertraue – denn die Antworten sind da

Noch ist es Winter, ein sehr spezieller dazu:
Ich beobachte Wellen von Schnee, Frost, Sonnentage, die dann ganz fix wieder umschlagen in auftauen, freigeben, fließen von Wasser und milderer Luft.
Genauso ein Wechselbad nehme ich in mir wahr, und eben auch um mich herum bei meinen Mitmenschen. Auf und ab, hin und her. Manchmal ist es einfach, die inneren Wogen zu glätten, manchmal habe ich einfach nur genug und frage mich, wie sich mein gerade aktuelles Thema ordnen lässt.


… und ich habe nicht damit gerechnet, WIE sich die Antwort mir zeigen würde:
Ich stellte die Frage. Mein Blick fiel auf ein Kalenderblatt der nächsten Woche, das ich aufgeschlagen hatte, um etwas einzutragen.

Dort stand:

„Wer will denn alles gleich ergründen!
Sobald der Schnee schmilzt, wird sichs finden.“

Aha.
In mir stieg ein breites Grinsen hoch.
Hat mich Goethe, von dem diese Worte stammen, erinnert. Ja , ich darf vertrauen, immer wieder vertrauen, dass sich mir alles zeigt. Jeder weitere Schritt sichtbar, fühlbar kommt.

Und ja: immer mehr übe ich bewußtes Beobachten, was in mir vorgeht. Dazu muß ich gar nicht untätig herumsitzen.
Frage stellen, sie fließen lassen wie einen Tropfen Wasser, der abperlt und sich dann seinen Weg sucht und in unterschiedlichster Form weiterlebt.

Vielleicht wieder als ein Schneekristall, oder ein Tautropfen, oder ein Regentropfen oder Teil eines Baches …
Nichts geht verloren, es verwandelt sich nur.
Üben wir uns im Vertrauen 😉

 

 

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